Schlagwort: Tipps und Tricks

Unser Spur-Z Stammtisch vom Dienstag dem 20 März 2018 im Stellwerk.

Das Thema war:

Wir haben spezielles Werkzeug, das wir beim Basteln in der Spur Z benötigen, mitgebracht und es den anderen Stammtischmitgliedern vorgestellt.

So gab es einen gezielten Erfahrungsaustausch, von dem alle profitierten.

 

Otti ist ein Licht aufgegangen 🙂
Nein, er stellt gerade einen Kleber vor, der nach dem Auftragen durch Licht aushärtet.
Später ist das Material lackierbar und kann geschliffen werden, ideal auch zum Verfüllen Löchern.

Thomas und Ulli tief in ein Gespräch um ein kleines Werkzeug verwickelt.

Auf dem Testkreis zieht derweil eine V100 mit ihren Waggons unermüdlich ihre Runden.

Ein Teil des Sammelsuriums von Dingen, die zwecks Demonstration mitgebracht wurden.

Später bei weiteren lockeren Plaudereien hat ein Stammtischmitglied seine Eigenbau Gravita vorgestellt. Noch ein Prototyp und etwas zu groß geraten, aber bereits motorisiert, zieht sie ihre Runden auf dem Testkreis

 

Spur Z

Die wichtigste Rolle beim Zusammenfügen der Module spielt die Kopfplatte mit den Passbuchsen.

Die Stifte, die in die Buchsen greifen, habe die Angewohnheit in der Tiefe der Buchse zu verschwinden.
Um dem entgegenzuwirken wird die Buchse hinten verschlossen. Ein einfaches Stück Holz als Abschluss wäre simpel, ist aber leider nicht möglich, da die Passstifte insgesamt länger sind als die Buchsen. Das Stück Holz müsste also Abstand zur Buchse lassen. Dann käme das nächste Problem auf einen zu. Die Stifte stecken so tief in den Buchsen, dass man sie beim Abbauen nicht oder nur schlecht heraus bekommt.federn

Dieser Umstand lässt sich mit diesem Basteltipp umgehen.

Bauzeit: 5 Minuten.
Material: Feder einer Wäscheklammer!

Die Feder wird, wie auf dem linken Bild zu sehen, gebogen.

Nach dem Biegen wird die Feder hinten an das Buchsenloch geschraubt.
Der unverbogene Haken liegt über dem Loch, die zur Öse gebogene Seite wird zum Festschrauben genutzt.
Fertig.

Eingebaut sieht das dann wie links abgebildet aus.

Die Federn wirken auf die Passstifte die für das Foto unterschiedlich weit in die Buchsen eingeschoben wurden.
Beim Abbau werden sie automatisch herausgedrückt und sind einfach zu entnehmen.

Das ist nur einer von vielen Lösungsmöglichkeiten und ist bitte als Vorschlag zu werten. Es könnte auch eine Metallzunge reichen die man vor das Loch schraubt. Die Materialverfügbarkeit ist natürlich nicht unwichtig. Wäscheklammern sind recht einfach zu bekommen und die Federn sind nicht schwer zu bearbeiten.

Das es andere Lösungen gibt, hat Jan schon unter Beweis gestellt und sich auf seiner Seite Gedanken dazu gemacht.

Z_Modulnorm

Ein wichtiges Thema beim Bau von Modulen sind die Modulbeine.

Man könnte die Module auch auf Tischen aufbauen, das ist aber nicht optimal.
Eine gute Lösung für die Aufnahme der Modulbeine ist die Halterung nach Art der Fremo.

Vorteil dieser Halterung:

  • Schnelle Montage
  • Einfache Höhenverstellung
  • Höhenverstellung oben am Modul und nicht am Fußboden
  • wackelfreier Stand

Der Nachteil bei der Fremo- Konstruktion ist die Feststellschraube.

  • Sie beschädigt das Alubein
  • Beim Feststellen schiebt die Schraube durch die Drehbewegung das Bein hoch oder runter

Fremo-Platte

Abhilfe ist einfach.

Ein Metallstreifen in die Aufnahme gehängt, verhindert die oben aufgeführten Nachteile.

Ich habe hierfür ein Aluminium Flachprofil, 2,5mm stark, gewählt.
Es war bei mir vorhanden und lässt sich zudem sehr gut bearbeiten.

Ein Maßplan zum Erstellen der Platte ist in der linken Grafik dargestellt.

 

 


Teile-FremoAuf dem Bild links sind die verschieden Stadien des Umbaus abgebildet :

  1. – Alustreifen, angezeichnet
  2. – Alustreifen zugeschnitten
  3. – Alustreifen in die Halterung eingehängt, oben rechts ist der Haken zusehen

 

 

Bei der montierten Halterung ist die Platte mit Haken kaum zu sehen, Fotos unten:

4-Halterung-mark

3-Halterung

Sollte die Schutzplatte so dick sein wie hier beschrieben, sind zwischen der Halterung und der Grundplatte Unterlegscheiben zu verwenden.

Z_Modulnorm